Weimaraner
Der elegante silberne Geist des Feldes.
Der Weimaraner ist ein grosser deutscher Jagdhund, beruehmt fuer sein elegantes silbergraues Fell und seine auffaelligen bernsteinfarbenen oder blauen Augen. Athletisch, treu und intensiv auf Menschen bezogen, braucht er einen aktiven Halter, der seine grenzenlose Energie aufbringen und ihn nah bei der Familie halten kann.
Starke Seiten
- Auffaelliges, elegantes silbergraues Fell
- Athletischer und unermuedlicher Partner im Freien
- Klug, faehig und arbeitsfreudig
- Kurzes Fell braucht wenig Pflege
Was zu beachten ist
- Sehr hoher Bewegungsbedarf jeden Tag
- Neigt zu starker Trennungsangst
- Ausgepraegter Jagdtrieb gegenueber Kleintieren
- Zu ungestuem fuer sehr kleine Kinder
Die Geschichte
Im fruehen 19. Jahrhundert in Deutschland von den Adligen aus Weimar als vielseitiger Jagdhund entwickelt, wurde der Weimaraner zunaechst gezuechtet, um Grosswild wie Wildschwein und Hirsch zu verfolgen und zu stellen, und spaeter zum vielseitigen Vorsteh- und Apportierhund fuer Federwild und Niederwild verfeinert.
Training
Weimaraner sind klug und willig, aber auch eigensinnig, daher brauchen sie fruehe Sozialisierung und ein konsequentes, belohnungsbasiertes Training mit klarer Fuehrung. Lenken Sie ihre Energie in Gehorsam, Nasenarbeit oder Hundesport, damit der wache Verstand sich nicht selbst Unfug sucht.
Fellpflege
Das kurze, glatte Fell ist sehr pflegeleicht und braucht nur einen woechentlichen Striegel mit einem Fellhandschuh, um glaenzend zu bleiben. Gelegentlich baden, die Krallen kuerzen und die Ohren regelmaessig kontrollieren und reinigen.
Ernahrung
Etwa 2,5 bis 3,5 Tassen hochwertiges Futter pro Tag, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten, um das Risiko einer Magendrehung zu senken. Vom Boden aus fuettern und harte Bewegung direkt nach dem Fressen vermeiden.
Bewegung
Sehr hoher Bedarf: mindestens 1 bis 2 Stunden taegliche, intensive Bewegung wie Laufen, Apportieren oder Feldarbeit, ergaenzt durch geistige Herausforderungen, um zerstoererische Langeweile zu vermeiden.
Gesundheit im Blick
Auf die Magendrehung, Hueftdysplasie und Entropium der Augenlider achten. Kleinere Mahlzeiten und ein Anti-Schling-Napf helfen, das Risiko einer Magendrehung zu senken.
Wusstest du? Sein geisterhaftes silbernes Fell und seine hellen Augen brachten ihm den Beinamen Grauer Geist ein.