Akita
Wuerdevoller, treuer Waechter aus Japan
Der Akita ist eine grosse, kraftvolle Spitz-Rasse aus dem Norden Japans, geschaetzt fuer seine Wuerde, seinen Mut und seine tiefe Hingabe an die Familie. Fremden gegenueber zurueckhaltend und von Natur aus beschuetzend, ist er ein stiller Waechter, der sich eng an einen einzigen Haushalt bindet.
Starke Seiten
- Unerschuetterlich treu und der Familie ergeben
- Im Haus ruhig und bellt selten ohne Grund
- Von Natur aus reinlich mit katzenartiger Fellpflege
- Imposant, wachsam und ein instinktiver Wachhund
Was zu beachten ist
- Eigenwillig und nicht fuer Anfaenger geeignet
- Oft aggressiv gegenueber anderen Hunden und Kleintieren
- Starker saisonaler Fellwechsel zweimal im Jahr
- Distanziert und misstrauisch gegenueber Fremden, braucht fruehe Sozialisierung
Die Geschichte
Der Akita stammt aus den verschneiten Bergen der Praefektur Akita, wo er zur Jagd auf Grosswild wie Wildschwein und Baer gezuechtet wurde und spaeter als Wachhund diente. Die Rasse wird in Japan als Symbol der Treue verehrt, verkoerpert durch den beruehmten Hachiko, der jahrelang an einem Bahnhof auf seinen verstorbenen Besitzer wartete.
Training
Akitas sind intelligent, aber eigenstaendig und stur, daher braucht die Erziehung von klein auf eine ruhige, konsequente und souveraene Fuehrung. Harte Methoden schlagen fehl; belohnungsbasiertes Training und gruendliche Sozialisierung sind unverzichtbar.
Fellpflege
Das dichte Doppelfell muss ein- bis zweimal pro Woche gebuerstet werden, waehrend der beiden starken Fellwechsel im Jahr taeglich. Akitas sind von Natur aus reinlich und brauchen nur gelegentlich ein Bad.
Ernahrung
Fuettere hochwertiges Futter, das auf ein schlankes Koerpergewicht abgestimmt ist, da die Rasse zu Magendrehung neigen kann. Teile die Tagesration auf zwei Mahlzeiten auf und vermeide starke Bewegung direkt nach dem Fressen.
Bewegung
Zwei moderate taegliche Spaziergaenge sowie Spiel in einem sicheren Garten decken ihren Bedarf meist ab. Halte sie in der Oeffentlichkeit an der Leine, da ihr Jagdtrieb und ihre Reaktivitaet gegenueber Hunden unberechenbar sein koennen.
Gesundheit im Blick
Haeufige Probleme sind Hueftdysplasie, Schilddruesenunterfunktion, Autoimmunerkrankungen, progressive Netzhautatrophie und Magendrehung. Verantwortungsvolle Zuechter untersuchen Hueften, Augen und Schilddruesenfunktion.
Wusstest du? In Japan wird oft eine kleine Akita-Statue verschenkt, wenn ein Baby geboren wird oder jemand krank ist, als Wunsch fuer Gesundheit und Glueck.