Yorkshire Terrier
Ein winziger Terrier mit einer riesigen Persönlichkeit.
Der Yorkshire Terrier ist eine winzige Toy-Rasse mit einem seidigen Fell und dem typischen Selbstbewusstsein eines Terriers. Kompakt und anhänglich ist der Yorkie ein Stadtlieblings-Hund, der sich selbst für deutlich größer hält als er ist.
Starke Seiten
- Winzig und sehr transportfreundlich
- Wenig schütterndes, seidiges Fell
- Lebhaft, temperamentvoll und herzlich
- Lange Lebenserwartung
Was zu beachten ist
- Zierlich und leicht verletzbar
- Das Fell braucht tägliche Pflege oder einen kurzen Schnitt
- Kann bellfreudig und schwer stubenrein zu erziehen sein
- Anfällig für Zahn- und Knieprobleme
Die Geschichte
Ursprünglich von viktorianischen Fabrikarbeitern in Yorkshire gezüchtet, um Ratten in Textilfabriken zu jagen, stieg der kleine Yorkie vom arbeitenden Rattenfänger zum glamourösen Schoßhund auf und gehört bis heute zu den beliebtesten Toy-Rassen der Welt.
Training
Yorkies sind klug und lernfähig, können aber eigensinnig sein, und die Stubenreinheit ist eine häufige Herausforderung. Geduldiges, belohnungsbasiertes Training und frühe Sozialisation helfen den meisten Hunden deutlich.
Fellpflege
Das seidige, kaum schütternde Fell muss täglich gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden, oder kurz als Welpenschnitt gehalten werden. Zahnpflege ist dabei genauso wichtig wie die Fellpflege.
Ernahrung
Pro Tag reichen etwa 50 bis 100 Gramm Kleinrassennahrung. Winzige Welpen können einen Blutzuckerabfall erleiden, daher lieber klein und häufig füttern.
Bewegung
Kurze tägliche Spaziergänge und Spiel drinnen sind völlig ausreichend. Yorkies sind lebhaft, aber ihre Bewegungsbedürfnisse lassen sich leicht erfüllen.
Gesundheit im Blick
Zahnerkrankungen, Patellaluxation, Trachealkollaps und Lebershunts. Regelmäßige Zahnpflege und die Verwendung eines Geschirrs sind besonders wichtig.
Wusstest du? Ein Yorkshire Terrier namens Smoky diente im Zweiten Weltkrieg und gilt als einer der ersten Therapiehunde überhaupt.