Siberian Husky
Geboren zum Laufen, gemacht fur Schnee.
Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer Schlittenhund, der dafur gezuchtet wurde, meilenweit bei eisiger Kalte zu laufen. Ausdrucksstark und freundlich ist er ein geubter Ausbrecher mit schier unerschopflicher Energie und einem ausgepragten Eigensinn.
Starke Seiten
- Freundlich und aufgeschlossen
- Sauberes, geruchloses Fell
- Enorme Ausdauer fur aktive Halter
- Sanft im Umgang mit Menschen
Was zu beachten ist
- Verliert enorm viel Fell
- Starker Jagdtrieb und ausgepragter Fluchtdrang
- Eigensinnig und schwer zu erziehen
- Heult und grabt, wenn er sich langweilt
Die Geschichte
Vom Volk der Tschuktschen in Sibirien als Zughund fur leichte Lasten uber weite, gefrorene Strecken gezuchtet, erlangte der Husky 1925 durch den beruhmten Serum-Lauf nach Nome Weltruhm. Seine Ausdauer und sein freundliches Wesen brachten ihn in Haushalte auf der ganzen Welt.
Training
Huskies sind intelligent, aber eigenwillig und werden schnell gelangweilt. Das Training erfordert Geduld und Konsequenz sowie einen sicher eingezaunten Garten, denn auf Rufzeichen ist bei dieser Rasse kein Verlass.
Fellpflege
Das dichte Doppelfell sollte wochentlich gebursten werden, wahrend des starken halbjahrigen Fellwechsels sogar taglich. Huskies pflegen sich ahnlich wie Katzen selbst und bleiben von Natur aus sauber.
Ernahrung
Etwa 2 bis 3 Tassen Trockenfutter pro Tag. Huskies sind fur ihren hohen Energiebedarf erstaunlich genusame Fresser, daher sollte man Uberfutterung vermeiden.
Bewegung
Sehr hoch. Laufen, Wandern oder Ziehen sowie tagliche mentale Beschaftigung sind notwendig, damit ein Husky ausgeglichen bleibt.
Gesundheit im Blick
Generell robuste Rasse, aber Augenprobleme wie Katarakt sowie Huftdysplasie sollten im Blick behalten werden.
Wusstest du? Die Schlittenhundeteams beim Serum-Lauf nach Nome 1925 legten uber 1.000 km in rund funfeinhalb Tagen zuruck, um lebensrettende Medikamente zu liefern.