Poodle
Klugheit, Eleganz und kaum Haarausfall.
Der Poodle ist eine hochintelligente Rasse, die in den Groessen Toy, Miniatur und Standard erhältlich ist. Hinter dem aufwendigen Fell steckt ein sportlicher Wasserhund, der fast alles lernt und kaum haart.
Starke Seiten
- Zahlt zu den intelligentesten aller Hunderassen
- Geringes Haarvolumen, verträglicher für Allergiker
- Athletisch und begeistert bei Hundesportarten
- In drei Groessen für jeden Haushalt geeignet
Was zu beachten ist
- Das Fell benötigt alle paar Wochen professionelle Pflege
- Braucht viel geistige Beschäftigung
- Kann lautstark und sensibel sein
- Die Pflegekosten summieren sich
Die Geschichte
Ursprünglich ein deutscher Wasserapportierhund, bedeutet das Wort "Pudel" so viel wie planschen. Der berühmte Pompon-Schnitt war ein praktischer Pflegestil, der die Gelenke im kalten Wasser schützen sollte. Heute machen ihn sein scharfer Verstand und sein schwach harendes Fell zu einem Liebling und zur Grundlage unzähliger Doodle-Kreuzungen.
Training
Poodles sind lernbegeistert, sensibel und lernen ausgesprochen schnell, daher glänzen sie in Gehorsamkeit und Agility. Das Training sollte stets positiv bleiben, denn harsche Methoden schlagen nach hinten los.
Fellpflege
Das dichte, lockige Fell haart kaum, verfilzt jedoch leicht. Daher regelmässig bürsten und alle vier bis sechs Wochen einen professionellen Groomer aufsuchen.
Ernahrung
Je nach Groessenvariante täglich 1,5 bis 3 Tassen Futter, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten.
Bewegung
Aktiv und athletisch. Tägliche Spaziergänge sowie Spiel und Training sind Pflicht, und viele Poodles lieben ausserdem das Schwimmen.
Gesundheit im Blick
Hüftdysplasie, Addison-Krankheit, Magenüberblähung und Augenerkrankungen. Besonders bei Standards empfehlen sich Untersuchungen vor der Zucht.
Wusstest du? Der Poodle wird häufig als zweitintelligenteste Hunderasse gelistet, knapp hinter dem Border Collie.