Alaskan Malamute
Kraftvoller arktischer Lastenhund mit Wolfsblick
Der Alaskan Malamute ist ein grosser, kraftvoller Schlittenhund, der dafur gezuchtet wurde, schwere Lasten uber weite arktische Strecken zu ziehen. Anhanglich und aufgeschlossen gegenuber seiner Familie, ist er eigenwillig und unabhangig und braucht einen erfahrenen Halter, der ihm klare Fuhrung und viel Bewegung bietet.
Starke Seiten
- Liebevoller und treuer Familienbegleiter
- Stark, athletisch und fuer kalte Klimazonen gebaut
- Freundlich und selten aggressiv gegenueber Menschen
- Wuerdevoll, ruhig und kein haeufiger Beller
Was zu beachten ist
- Starker Haarwechsel das ganze Jahr mit intensivem saisonalem Fellwechsel
- Eigenwillig und schwer zu erziehen
- Starker Jagdtrieb gegenueber Katzen und Kleintieren
- Braucht taeglich intensive Bewegung oder wird zerstoererisch
Die Geschichte
Die Rasse wurde vor Tausenden von Jahren vom Inupiaq-Volk der Mahlemut im Nordwesten Alaskas entwickelt, um schwere Schlitten zu ziehen und Grosswild wie Robben und Eisbaren zu jagen. Geschatzt wurde der Malamute eher wegen seiner Ausdauer als wegen seiner Geschwindigkeit und war der Lasttraeger des hohen Nordens.
Training
Beginne fruh mit Sozialisierung und Gehorsam, denn diese intelligente, aber unabhangige Rasse testet Grenzen aus. Nutze geduldige, konsequente und positive Methoden und vermeide harte Korrekturen, da Malamutes auf staendiges Wiederholen schlecht reagieren.
Fellpflege
Das dichte Doppelfell muss zwei- bis dreimal pro Woche gebuerstet werden, waehrend des zweimaligen Fellwechsels im Jahr taeglich. Es sind von Natur aus saubere Hunde, die sich selbst pflegen und nur gelegentlich gebadet werden muessen.
Ernahrung
Futtere eine hochwertige Nahrung in einer Menge, die einen schlanken, athletischen Koerper erhaelt, da die Rasse ohne ausreichende Bewegung zunehmen kann. Teile die Tagesration auf zwei Mahlzeiten auf, um das Risiko einer Magendrehung zu senken.
Bewegung
Plane taeglich mindestens ein bis zwei Stunden intensive Aktivitaet wie lange Spaziergaenge, Wandern, Laufen oder Zugarbeit ein. Ein gelangweilter, unterforderter Malamute graebt, kaut und heult.
Gesundheit im Blick
Im Allgemeinen robust, aber anfaellig fuer Hueftgelenksdysplasie, Schilddruesenunterfunktion, erbliche Polyneuropathie und Augenerkrankungen wie Katarakte. Auch eine Magendrehung ist bei dieser Rasse mit tiefer Brust ein Risiko.
Wusstest du? Drei Alaskan Malamutes nahmen an den Antarktis-Expeditionen von Admiral Byrd teil, und die Rasse ist der offizielle Staatshund von Alaska.